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Auch bekannt als Kurkuma ist Gelbwurz ein wichtiger Bestandteil der indischen Küche. Ist er frisch, sieht er ähnlich aus wie Ingwer. Doch spätestens bei der Verarbeitung sind Beide kaum mehr miteinander zu vergleichen. Kurkuma hat sich mit seiner intensiv gelben Farbe eine besondere Position unter den Gewürzen erkämpft. Seiner Farbe hat Kurkuma auch seinen deutschen Namen Gelbwurz zu verdanken.

Vielseitige Verwendung in der internationalen Küche

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Kurkuma verarbeitet werden kann. In der indischen Küche wird er gern frisch eingesetzt, in Deutschland findet er dagegen trocken als Pulver Verwendung. Frischen Kurkuma gibt es hierzulande auch nicht allzu oft. So müssen hierfür gut sortierte Supermärkte besucht werden. Aufgrund seiner intensiven goldgelben Farbe wird er in vielen Ländern nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Färben von Textilien verwendet. Weltweit ist Kurkuma heute übrigens aufgrund seiner Inhaltsstoffe und Zusammensetzung als Superfood bekannt. Er würzt Speisen, dient aber oft auch dazu, Gerichten eine schöne Farbnuance zu geben. Kurkuma hat einen würzigen Geschmack, der zudem leicht erdig ist. Zugleich schmeckt der Gelbwurz bitter. In seiner Heimat, in Indien, wird Kurkuma sehr häufig verarbeitet. So dient er dem Würzen des Currys, wird zur Verfeinerung von Pfannkuchen genutzt und ergänzt verschiedene Gemüsebeilagen.

Wusstest du, dass
– Kurkuma bitter ist und du es deswegen immer nur sparsam verwenden solltest.
– du Kurkuma nicht nur zum Würzen verwenden kannst, sondern sich aus frischen Gelbwurz auch ein Tee zubereiten lässt.
– Gelbwurz als ausgesprochen gesund gilt und daher auch dein Wohlbefinden fördern kann.
– in seiner Heimat auch als indischer Safran bekannt ist.

Kurkuma Rezepte: So vielfältig verwendest du Gelbwurz in der Küche

Du kannst Kurkuma auch daheim sehr vielfältig nutzen. So bietet er sich beispielsweise für die Teezubereitung an, kann aber auch fester Bestandteil grüner Smoothies genutzt werden.

Kurkuma-Tee: Würziger Tee mit frischem Ingwer

Eine der einfachsten Möglichkeiten Kurkuma zu genießen, ist ein gesunder und ausgewogener Tee.

Zutaten:
– jeweils ¼ Teelöffel Kurkuma- und Ingwerpulver (Natürlich kannst du auch frischen Ingwer verwenden. Diesen musst du vorher aber reiben.)
– 240 ml heißes, nicht kochendes Wasser
– ein wenig schwarzen Pfeffer
– Zur Verfeinerung kommen Stevia, Honig oder auch Sojamilch infrage

Vermische zunächst alle Gewürze bzw. frischen Zutaten miteinander. Du kannst sowohl Ingwer als auch Kurkuma frisch verwenden. Anschließend gießt du das heiße Wasser auf die Zutaten und lässt alles einen Moment ziehen. Trinke den Kurkuma-Tee am besten heiß. Die Kombination der Gewürze sorgt dafür, dass der Tee deine Verdauung anregt. Zudem gibt er dir einen Energiekick. Du kannst diesen Tee mehrmals am Tag genießen.

Grüner Smoothies mit Kurkuma: Frischer Drink mit der nötigen Würze

Wenn du gerade im Sommer gut auf einen Tee verzichten kannst, Kurkuma aber trotzdem als Drink genießen willst, bietet sich die Zubereitung eines grünen Smoothies an.

Zutaten:
– etwa eine Handvoll grünes Blattgemüse
– 1 Tasse Kokoswasser (natur, also ungesüßt)
– 1 zerkleinerte Banane
– 2 EL Mandelmus
– 1 Messerspitze Zimt
– 1 EL Leinöl
– ¼ TL Kurkuma

Die Zubereitung deines Smoothies ist denkbar einfach. Du gibst einfach alle aufgeführten Zutaten in den Mixer und schaltest diesen sein. Püriere alles schön sämig und cremig. Du solltest den Smoothie am besten frisch genießen, denn auch hier gilt: Umso frischer du den Drink verzehrst, desto mehr Vitamine enthält er.

Für Abwechslung sorgt Kurkuma in Brötchen. Hier vermittelt er dem Teig einen ganz besonders würzigen Geschmack. Du kannst Kurkuma auch bei vielen Reisgerichten sein Aroma entfalten und verleiht dem Reis eine intensiv goldene Farbe. Natürlich ergänzt er auch die Würze, die durch Nelken, Zimtstangen, Kräutersalz und Pfeffer hergestellt wird.

 

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